13.03.2023
Um 4:30 Uhr wurden wir von Phils Musik geweckt, der schon das Frühstück für uns vorbereitet hatte. Nachdem wir die Swags zusammengerollt haben, aßen wir zu Frühstück und machten uns für den Tag fertig. Um 5:45 Uhr kamen wir vom Campingplatz los, sodass wir pünktlich zum Sonnenaufgang um 6:22 Uhr an einem Aussichtspunkt ankamen, von dem wir sowohl den Uluru als auch den Kata Tjuta (das heutige Ziel) beobachten konnten.
Nachdem wir den wunderschönen Sonnenaufgang bestaunt hatten fuhren wir weiter zum Kata Tjuta. Dort führte uns eine 6 km Wanderstrecke durch den Valley of the Winds – Pfad zwischen den Felsen des Kata Tjutas.
Kata Tjuṯa, eine Gruppe von 36 Felsen, welche tiefe Täler und enge Schluchten bilden, ist wie der Uluru von hoher religiöser Bedeutung für die tjukurpa und liegt nur wenige Kilometer westlich von ihm entfernt. Hier werden noch heute religiöse Zeremonien abgehalten.
Gemeinsam fuhren wir nach der Wanderung wieder mit dem Bus an unseren Campingplatz zurück, bei welchem nun das Mittagessen anstand: es gab Kamelburger. Nach diesem exotischen Essen war Packen angesagt, denn nun ging es für uns zu unserem nächsten Campingplatz, welcher 4h Busfahrt entfernt war. Bevor wir die Kings Canyon Greek Station erreichten, machten wir noch einen 45-minütigen Halt in Yulara, damit Phil den Bus tanken konnte. Wir kauften dort frisches, kaltes Wasser im Supermarkt. Den restlichen Weg ließen wir mit nur einer weiteren Pause hinter uns, sodass wir gegen 16:00 Uhr an der Station ankamen.

Da es noch zu früh für das Abendessen war, ließ Phil uns noch ein paar Stunden freie Zeit. Das exklusive an diesem Campingplatz war der Pool den er besaß und der auch direkt von uns ausgenutzt wurde (obwohl er entgegen der 40grad Außentemperatur sehr kalt war). Nach der Abkühlung gingen wir zum Aussichtspunkt für den heutigen Sonnenuntergang. Oben angekommen setzten wir uns in eine alte Kutsche (ohne Pferd) und beobachteten die Sonne, welche langsam im Horizont verschwand. Ein Mann kam auf uns zu, welcher nicht zu unserer Gruppe gehörte. Er hatte gehört, dass wir 4 aus Deutschland kamen und erklärte uns, dass er auf seiner Weltreise in Deutschland ein wichtiges Wort gelernt hatte: „Arschloch“. Während wir ein wenig verdutzt waren, da wir alle ein anderes Wort erwartet hatten, erklärte er die Bedeutung dieses Wortes noch ein paar Anderen aus unserer Gruppe auf Englisch.
Die Sonne war untergegangen und auch wir gingen hinunter für das Abendessen, welches mittlerweile fertig war. Heute gab es Känguru-Fleisch und vegane Würstchen. Wir, als Gruppe „Kangaroo“ mussten abwaschen. Erst jetzt kamen wir dazu uns noch zu duschen und bettfertig zu machen. Mit den anderen zwei deutschen Mädchen gingen wir nochmal in der Dunkelheit auf die Düne zum Sunset Point, um mit der Kamera die Sterne und die Milchstraße zu fotografieren. Während wir oben da so saßen hörten wir die Dingos jaulen. Als das Jaulen immer näher kam, entschieden wir uns zurück zum Campingplatz, wo mittlerweile ein Lagerfeuer brannte,zu gehen.
Wir putzten noch Zähne, legten uns dann in unsere Swags und schliefen, begleitet mit dem Schnarchen einiger Gruppenmitglieder, ein.






