12.03.2023
Um 3 Uhr wachte ich auf nur um zu merken, dass Johannes ebenfalls die Augen offen hatte. Im Gegensatz zu mir hatte er kein Auge zugedrückt. Da wir (mal wieder aufgrund des Jetlags) nicht mehr einschlafen konnten blieben wir die nächsten 4 Stunden entspannt liegen und telefonierten mit unserer Familie. Um 7:00 packte uns der Hunger, sodass wir Croissants im Café aßen.
Bis zum auschecken um 10 Uhr hatten wir noch genug Zeit unsere Rucksäcke zu packen und noch ein bisschen auszuruhen. Um 10 Uhr checkten wir aus und machten uns nochmal auf dem Weg zum Supermarkt, um die letzten nötigen Sachen zu kaufen (Wasser hauptsächlich). Wir warteten die restliche Stunde in der Lobby bis Phil (unser Tourguide für die nächsten 4 Tage) von Mulgas Adventures uns abholte. Bis jetzt waren nur zwei andere deutsche Backpacker im Bus.
Wir fuhren 5 Minuten zum Flughafen um die weiteren Tourmitglieder mitzunehmen. Nur 3 weitere stiegen ein, da es eine Verspätung des anderen Flugzeugs gab. Statt auf die Restlichen zu warten fuhr uns Phil schon zum Culture centrum am Fuße des Ulurus, bevor er nochmal aufbrauch, um die restliche Gruppe vom Flughafen abzuholen. Das Culture centrum gab Informationen über die hier sesshafte indigene Bevölkerung her. Der Schwerpunkt der Ausstellung lag auf tjukurpa (Gesetz und Religion der Aboriginals), sowie die Entstehung der umliegenden Natur. Es war super spannend in diese andere Kultur einzutauchen, ihre Geschichten zu lesen und auch die indigene Kunst bestaunen zu dürfen. (hier durfte man leider keine Fotos machen, da es für die Aboriginals ein heiliger Ort war).
Als wir 45 Minuten wieder den Mulgas-Bus auf den Parkplatz fahren sahen, trafen wir die restliche Gruppe. Wir waren eine sehr gemischte Gruppe (18-68Jahre), von allem etwas dabei. Phil fuhr nun mit dem vollen Bus (22 Personen) zu einer anderen Seite des Uluru’s. Hier erzählte er uns spannende Geschichten über die Höhlen und Höhlenmalereien, die im Akrose-Sandstein zu erkennen sind und über die Generationen hinweg immer wieder überschrieben wurden. Bevor es wieder in den Bus zurückging, gab es noch eine kleine Pause mit fruchtigen Ananas- und Orangenstücken.

Mit dem Bus fuhren wir daraufhin zu einem anderen Parkplatz und wir liefen wieder zu atemberaubenden Orten am Uluru. Dieser Weg war ein wenig länger und endete ebenfalls in einer Sackgasse, welche durch eine hochragende Wand des Uluru gebildet wurde. Während Phil mit dem Bus zum nächsten Treffpunkt fuhr, liefen wir diese 20 Minuten am Uluru entlang zu Fuß. Noch einmal konnten wir den roten Sandstein von nahem bewundern.
Beim Treffpunkt angekommen ging es auch schon zum Sunset Outlook, wo wir mit Snacks und Sekt das phänomenale, durch den Sonnenuntergang erzeugte, Farbenspiel des Ulurus beobachten konnten. Fotos und Videos davon durften natürlich nicht fehlen. Die Stimmung war super und ausgelassen.
Nachdem die Sonne schließlich untergegangen war, sind wir zu einem Campingplatz gefahren und wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Wir waren in der „Kangaroo“-Gruppe und mussten uns für den ersten Tag um das Abendessen kümmern. Heute gab es Burritos. Anschließend musste die „Emu“ Gruppe noch abspülen.
Vom Tag erschöpft und durchgeschwitzt sind wir duschen gegangen und haben uns fürs Bett fertig gemacht. Phil hat uns später noch über die Benutzung unserer Schlafstätte (Swags) aufgeklärt. Da für morgen 4:30 aufstehen angesagt war, rollten wir die Swags aus und legten uns unter die Sterne um kurz danach einzuschlafen.






