10.03.2023:
Schon um 3:30 Uhr morgens waren wir beide wach. Obwohl wir noch die nächsten 3h im Bett lagen, konnten wir aufgrund unseres Jet lags nicht mehr einschlafen. Also entschieden wir uns uns um 7:30 Uhr auf den Weg Richtung Sydney zu machen. Wir kauften uns eine Opal-Card und stiegen in die Bahn. 5 Stationen später kamen wir bei “circular quay” an. 19:20AUD$ hat uns der Trip gekosten, denn wie wir später rausfanden, kostet das Starten bei AirportStationen extra Gebühren.

Sydney, das oft fälschlicherweise als Hauptstadt Australiens angesehen wird, gehört mit 5.3 Mio Einwohnern (Stand 2019) zu den größten Städten der Welt. Im Jahre 1788 fand der Flottenkapitän der Briten Arthur Phillip, der mit einer zusammengewürfelten schar von Sträflingen und Marinesoldaten ins „neue Land“ unterwegs war, den „schönsten Hafen der welt“ – Sydney wurde von den Briten entdeckt. Am 26. Januar (heute bekannt als Australia Day) legte die Flotte in der Bucht Sydneys, am Circular quay, an. Trotz Widerstand der Aboriginals gewann die britische Kolonie die Oberhand. 1809 wurde Lachlan Macquarie zum neuen Gouverneur ernannt. Unter seiner Führung entstanden prächtige Gebäude, die teilweise heute noch stehen und von der Vision, Sydney als Vorposten des Britischen Empires zu etablieren, kündigen.
Nach einem kleinen Frühstück am Hauptverkehrspunkt Sydneys, suchten wir zunächst einen Einkaufsladen auf, um uns Wasserflaschen zu kaufen. Wenig später kamen wir bei COLES an und kauften Wasser, Sonnencreme und was natürlich nicht fehlen durfte : Malteser.
Durch die Shoppingmeile suchten wir uns den Weg zurück zum Hafen Sydneys. Dort angekommen bestaunten wir die Harbour Bridge, auf der man ganz klein Menschen klettern sehen konnte (eine Tour die rund 150AUD$ kostet). Johannes packte seine Kamera aus und die ersten professionellen Bilder wurden geschossen. Am Hafen entlang, ging es zur Hauptattraktion Sydneys: das Opern Haus. Es war gigantisch und weckte in mir Dance Academy-Momente (eine Serie, die unter anderem hier gedreht wurde) .
Das Opernhaus wurde von dem dänischen Architekten Jorn Utzon entworfen und am 20. Oktober 1973 von Queen Elizabeth II eröffnet. 1 056 000 selbstreinigende cremefarbige schwedische Fliesen verkleiden das Opernhaus. Es beinhaltet Säle für Ballett, Konzerte, Oper und Theater.
Von hier aus hatte man ebenfalls einen schönen Blick auf den Zoo Sydneys und natürlich den Royal Botanic Garden.

Unser Magen meldete sich und wir entschieden uns zum Vapiano zu laufen, den wir zuvor auf dem Weg zum COLES entdeckt hatten. Auf dem Weg kamen wir noch bei einem Hüteshop vorbei, in welchem sich Johannes einen wahren australische Hit kaufte. Obwohl das Essen im Vapiano leider nicht sehr lecker war, war die Location im Restaurant selbst wunderschön.
Wir schlossen das Mittagessen mit einem Eis ab und liefen dann zum Royal Botanic Garden. Es war erst 14:30 Uhr als wir die grünen Wiesen betraten und uns unter einen Baum setzten. Da wir schon seit 11h wach waren, merkten wir wie die Müdigkeit angekrochen kam. Wir ruhten uns also aus und genossen das schöne Grün, die Sonne, die 27° und das Zwitschern der Vögel. Nach einer Stunde Pause, machten wir uns auf um den botanischen Garten zu erkunden, Wunderschöne Blumen, Statuen und Gerüche kamen uns entgegen. Sogar eine Hochzeit fand hier statt.
Nach einer Stunde bestaunen und fotografieren ging es für uns Richtung Circular Quay zurück, wo wir uns nochmal genauer über die Opal Card informierten. Wir fuhren dieses Mal eine Station weniger (nach Mascot) und sparten damit (16!! AUD$). Im Ortsteil Mascot kauften wir was zum Snacken und Trinken und liefen dann eine halbe Stunde zum Hotel zurück. Dort angekommen empfing uns (nachdem wir unsere Karten austauschen mussten) die kalte Dusche. Doch der Tag war noch nicht zu Ende: es hieß nochmal losgehen zum internationalen Flughafen, denn ich hatte noch keine Simkarte. 17,20AUD armer durch die Hinfahrt aber eine Simkarte reicher aßen wir (zur Abwechslung) bei Mc-Donalds zu Abend und fuhren wieder zum Hotel.
Angekommen ging’s direkt zum Packen über, denn morgen stand der Flug zum Ayers Rock an. Gegen 22:30 Uhr waren wir auch damit fertig und konnten endlich ins Bett gehen. 19h Wachmodus und 26.000 Schritte lagen hinter uns und sorgten dafür, dass wir schnell einschliefen.
Der erste Tag war geschafft.









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Malteser – Ein Original der Aboriginals