02.04.2023
Heute wurden wir erneut um 7:00 Uhr mit Musik geweckt. Da es draußen über die Nacht geregnet hatte, gab es nur wenige Sitzplätze zum Frühstücken, doch das ließ unsere Stimmung nicht beeinträchtigen. Der Anker wurde noch während des Frühstücks hochgeholt und wir fuhren zu eine der Molly-Inseln der Whitsundays.

Von dort aus erkundigten wir bei angenehmen Nieselregen, Sonnenschein und Flipflops die Insel. Wir liefen circa 1 1/2 Stunden bergauf, bis wir schließlich an einem Lookout-Punkt ankamen, von wo aus wir einen wunderschönen Blick auf weitere Inseln und das türkise Wasser hatten. Wir beide unterhielten uns erneut mit den anderen Gruppenmitgliedern und die Stimmung war ausgelassen. Kurz bevor wir unten am Steg angekommen sind, fing es richtig an zu regnen (zum Glück hatten wir nicht unsere Turnschuhe angehabt). Um 11:30 Uhr wurden wir nach und nach mit dem Schlauchboot wieder zum Boot gebracht. Hier wurde das Mittagessen schon vorbereitet; heute gab es (vegetarischen) Burger mit Salat. (Sehr sehr lecker!)
Bevor wir mit dem Schiff wieder Richtung Heimathafen fuhren, zogen nochmal alle die wollten ihren Stingersuit an. Denn am Schiff war ein Seil befestigt, von welchem wir an der Schiffsseite entlang ins Wasser sprangen. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und alle möglichen Stunts wurden ausprobiert.
Auf dem Weg zurück gab es nochmal Snacks, bis wir dann schließlich um 15:30 Uhr zurück am Hafen ankamen. Die Sachen waren schon gepackt und die Betten abgezogen und jetzt begann der richtige Stress für Johannes und mich. Denn unser Bus der uns in den nächsten 25 Stunden nach Byron Bay bringen sollte, fuhr um 17:00 Uhr ab. Wir verabschiedeten uns also noch alle von der Crew und der Gruppe und gingen dann Richtung Festland. Als wir schon 300 Meter weiter gelaufen waren schauten wir nach oben und bemerkten eine Regenfront auf uns zukommen. Ehe wir uns versahen waren wir klitschnass. Der Regen wurde immer heftiger, sodass wir wieder zum Hafenrestaurant zurückgingen um uns kurz zu koordinieren. Wir legten alle wichtigen Sachen, die nicht nass werden durften in Johannes Wasserfesten Beutel und liefen dann notgedrungen durch den Regen zum Hostel.

Im Hostel angekommen brauchten wir erst noch mehrere Versuche um in den luggage storage zu kommen. Klitschnass und gestresst suchten wir uns alle Sachen zusammen und machten uns auf den 25 minütigen Weg zur Bushaltestelle. An der Bushaltestelle selbst, hatten wir noch 15 Minuten Zeit uns mit einem Handtuch abzutrocknen und neue Sachen anzuziehen.
Mit hungrigen Mägen und einer Trinkflasche weniger, die ich wohl beim Restaurant aus Eile vergessen habe, verließ der Bus um 17:10 Uhr Airlie Beach.



