05.04.2023

Heute morgen sind wir gegen 7:00 Uhr aufgestanden, da für uns eine zweieinhalb stündige Kajak Tour um 8:15 Uhr auf dem Plan stand. Nach einem kurzen Frühstück gingen wir die 10 Minuten zu Fuß zum Stand, wo wir schon auf andere Gruppenmitglieder stießen. Wir bekamen eine Rettungsweste und einen Helm, während einer der drei Leitern uns die Sicherheitshinweise erklärte. Wir schnappten uns jeweils zu zweit ein Kajak und zogen es zum Strand. Am Strand zeigte uns Mike (einer der Leiter) noch, wie wir am besten rudern und uns nach einem Kentern verhalten sollen.

Endlich ging es in die Wellen! Auch wenn die ersten Kajaks schon kenterten schafften Johannes und ich es ohne ins Wasser zu fallen die anfangs schwierigen Wellen zu überwinden. Wir ruderten erst Richtung Norden und als wir dort kein Glück hatten noch Richtung Leuchtturm (Süden). Mike erklärte uns, dass die Delfine hier schon seit mehreren Jahrhunderten lebten. Warum? Da hier das Wasser sehr klar und nicht allzu tief ist, haben sie hier ihre wichtigsten Fressfeinde, die Haie, kaum zu fürchten. Er erklärte uns auch die Preise hier im Luxusviertel Byron Bays, in welchem Berühmtheiten wie Chris Hemsworth, Matt Damon und Zac Efron wohnten (14 mio Durchschnittspreis!). Jedoch sahen wir traurigerweise keine Delfine, sodass wir nach einer Stunde warten wieder Richtung Strand paddelten. Jetzt ging es noch ans Wellenreiten mit den Kajaks. Wenn eine Welle kam, musste man ganz schnell gleichzeitig paddeln und dann nach hinten lehnen und die Welle nahm einen mit. Das hat richtig Spaß gemacht, sodass wir trotz Delfinlose Erfahrung glücklich am Ende am Strand angekommen sind; dort gab es dann noch TimTams.

Die Kajaktour hat eine Delfingarantie gegeben, das heißt wenn man keine Delfine gesehen hat kann man wiederkommen, wann man will, bis man einen Delfin gesehen hat. Da Johannes und ich morgen wieder weiterfahren, gingen wir also zum Rezeptionsschalter und fragten mit zwei weiteren, ob es noch einen Platz für heute Nachmittag gäbe. Die Rezeptionistin verneinte, aber sie würde uns Bescheid geben, falls ein Platz frei wird. Johannes und ich gingen also wieder zurück Richtung Hostel mit einem kleinen Abstecher zum Einkaufsladen. Wir frühstückten ein zweites Mal (Sushi und Joghurt) und als auch bis 13:00 keine Antwort kam, entschieden wir uns dazu auf dem Weg zum Leuchtturm nochmal bei dem Schalter vorbeizugehen und uns für morgen früh um 6:45 einzutragen. Nachdem das erledigt war, liefen wir weiter.

Bis zum Leuchtturm dauerte es noch weiter 2 1/2 Stunden Fußweg, jedoch war der Aufstieg mehr als nur lohnenswert. Neben der wunderschönen Aussicht auf das Wasser, welches gegen die Klippen schlug, gab es noch einen Fitnesspfad den wir spaßeshalber mit ausprobierten und wir standen am östlichsten Punkt Australiens! Oben angekommen beim Leuchtturm war der Wind sehr stark und wir bewunderten den Blick über Byron Bay. Auf dem Weg hinunter auf der anderen Seite vom Leuchtturm bestaunten wir noch Surfspots der anderen Inselseite und natürlich die Villen auf dem Weg. Erst um 17:30 Uhr kamen wir wieder im Hostel an.

Zum Essen gab es Kratzete und Nudeln von gestern. Wir blieben noch ein wenig in der wirklich schönen Küche sitzen und gingen dann hoch, um unsere Sachen zu packen, da wir morgen früh keine Zeit mehr dafür haben würden. Wir gaben noch dem Kanadier aus unserem Zimmer, der gerade auf dem Weg zum Bierpongturnier war, unsere Freigetränkkarten, bevor wir uns endgültig Bett fertig machten. Gegen 23:30 Uhr schliefen wir ein.

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